nuMetrix
Diagnostische Intelligenz
für den Materialfluss im Spital
Ihr ERP hat die Daten. Wir bringen sie zum Sprechen.
Das Problem
Jedes Spital hat die Daten.
Kein Spital kann sie lesen.
Materialien werden empfangen, bewegt, verbraucht und verrechnet — über voneinander getrennte Systeme hinweg.
Die Lücken zwischen diesen Systemen sind dort, wo Erlöse versickern.
Die Datenlandschaft
Sieben Systeme. Drei Sprachen.
Zwei Jahrzehnte Schemadrift.
Lager
→
Station
→
OP
→
Verrechnung
Die Materialwirtschaft sieht die Verrechnung nicht. Die Verrechnung sieht die Logistik nicht.
Der CFO erhält einen Abweichungsbericht ohne Erklärung.
Unser Ansatz
Von Rohdaten zu zertifizierten Befunden
1
Einlesen
Jede Zeile aus jedem ERP laden. Nichts wird bewertet, nichts wird verworfen.
2
Übersetzen
Herstellerspezifische Spalten auf ein kanonisches Schema abbilden. Einmalig.
3
Validieren
Jede Zeile als gültig oder ungültig kennzeichnen — mit lesbarer Begründung.
4
Diagnostizieren
Probes ausführen, Entitätsgesundheit bewerten, Geschäftshypothesen testen.
Die Medaillon-Pipeline
Drei Schichten. Eine Wahrheit.
Bronze
Rohdaten, originalgetreu geladen. Jede Zeile, jede Spalte, genau wie sie angekommen ist. Mit Quelldatei und Zeilennummer versehen.
→
Silver
Validierte Wahrheit. Jede Zeile als gültig oder ungültig gekennzeichnet, mit lesbarer Begründung. Nichts wird still verworfen.
→
Gold
Das zertifizierte Produkt. Nur gültige Zeilen. Versionierter Vertrag. Alles Nachgelagerte arbeitet gegen Gold.
Kein stilles Filtern
Ungültige Zeilen werden nicht gelöscht.
Sie werden diagnostiziert.
is_valid: true
Fall existiert. Material in Stammdaten.
Menge positiv. Status erkannt.
→ Geht weiter zu Gold.
is_valid: false
invalid_reason:
«case_token not found in silver_cases»
→ Bleibt in Silver. Abfragbar. Zählbar.
Datenqualität ist keine Voraussetzung für die Analyse. Sie ist die Analyse.
Quellsystem-agnostisch
Eine Pipeline. Jedes ERP.
OPALE
SAP
Navision
→
Kanonisches Modell
Die Quellsystem-Übersetzung passiert einmalig, an der Grenze.
Ab diesem Punkt sieht jedes Spital gleich aus.
Ein neues ERP anbinden bedeutet eine Übersetzungsschicht — kein Neubau.
Die Diagnostik-Engine
Eine bestehende Infrastruktur.
Immer aktiv. Immer bewertend.
Massnahmenlisten
verordnete Behebung
Diagnose
Ursachenanalyse
Assessments
Gesundheitsbewertung pro Entität
Probes
Symptome in Daten erkennen
Dann kommt eine Frage
Von aussen. Eine Ahnung. Eine Sorge.
«Ich habe die Ahnung, dass wir nicht alles verrechnen,
was wir in einem Fall tatsächlich verwenden…»
— ein CFO, der nicht schlafen kann
Die Hypothese treibt die Untersuchung. Die Engine liefert die Evidenz.
Das Verdikt entsteht, wo beide zusammentreffen.
Das Verdikt
Die Engine antwortet.
Auf vier Arten.
●
Bestätigt
Starke Evidenz stützt die Vermutung
●
Plausibel
Teilweise Evidenz, Untersuchung empfohlen
●
Nicht beobachtet
Die Daten stützen die Vermutung nicht
●
Unzureichend
Nicht genügend Daten für ein Urteil
Jedes Verdikt ist durch gewichtete Evidenz belegt — rückverfolgbar bis zu konkreten Probes und Befunden.
Probes
Automatisierte Prüfer, die nie schlafen
- Erlöslücken — Verbrauch ohne Verrechnung
- Fehlende Implantate — Operation ohne Dokumentation
- Kostenstellen-Fehlzuordnung — Geld in der falschen Erfolgsrechnung
- Doppelte Verrechnung — derselbe Vorgang zweimal fakturiert
- Veraltete Preise — Katalogpreise, die nicht mehr der Realität entsprechen
- I/O-Koeffizient — Lager- vs. patientenbezogener Verbrauch
Kalibriert, nicht nur getestet
Wir testen unsere eigenen Detektoren.
Fehler
einpflanzen
Bekannte Fehler
mit bekannten Raten
→
Probes
ausführen
Probes kennen die
Lösung nicht
→
Genauigkeit
messen
Precision & Recall
pro Probe
Wenn wir sagen, ein Probe erkennt einen bestimmten Prozentsatz der Fälle,
dann ist das eine reproduzierbare, überprüfbare Aussage — keine Marketing-Zahl.
An echten Daten bewiesen
Kein Prototyp.
Ein funktionierendes System.
Getestet an echten Schweizer Spitaldaten — echte Fälle, echte Materialien, echte Verrechnungen.
Mehrere Standorte, mehrere Jahre.
Die Probes finden Dinge. Die Befunde haben reale Konsequenzen.
Was wir entdeckt haben
Das Spital hat nicht eine Lieferkette.
Es hat zwei.
Lagerlogistik und patientenbezogener Verbrauch funktionieren als Parallelsysteme.
Manche Materialien erscheinen in beiden. Viele nur in einem.
Niemand hatte die Lücke gemessen — bis jetzt.
Drei Populationen
Jedes Material fällt in eine von drei Gruppen
⇄
Beide Systeme
Erfasst in Lagertransfers und Patientenverbrauch. Die einzige Gruppe, in der der I/O-Koeffizient aussagekräftig ist.
→
Nur Transfer
An Stationen geliefert, aus Stationsbestand verbraucht. Pflegepersonal entnimmt ohne Scannen. Erwartet bei Verbrauchsmaterial.
←
Nur Verbrauch
Direkt aus der Apotheke abgegeben. Berührt nie das Lager. Regulatorisch korrekt für Spezialmedikamente.
Das ist kein Fehler. So funktioniert Spitallogistik in der Realität.
Aber niemand hatte es zuvor gemessen.
Das aufschlussreiche Detail
Gleiches Produkt. Zwei Packungsgrössen.
Komplett unterschiedliche Erfassung.
Die kleinere Grösse, im Operationssaal verwendet, wird perfekt erfasst —
jede gelieferte Einheit wird als verbraucht registriert.
Die grössere Grösse, auf der Station verwendet, zeigt nur einen Bruchteil.
Stabil von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr.
Kein Fehler. Ein strukturelles Merkmal der Spitallogistik —
jetzt erstmals sichtbar.
Eine neue Art von Erkenntnis
Der Koeffizient ist kein KPI zum Optimieren.
Er ist eine architektonische Konstante.
Er misst, wie eng zwei Parallelsysteme gekoppelt sind.
Der Operationssaal zeigt, wie perfekte Erfassung aussieht.
Die Station zeigt, wie Normalität aussieht.
Die Frage, die nuMetrix beantwortet:
Welche Materialien sollten wie der OP aussehen — und tun es nicht?
Mandanten-Isolation
Jedes Spital ist eine Insel.
Gleiche Pipeline. Gleiche Probes. Gleiche Modelle.
Aber die Daten berühren sich nie. Die Isolationsgrenze ist absolut.
Eine Plattformschicht vereinigt Spitäler für Benchmarking — wenn erlaubt.
Dreisprachig von Grund auf
Alles spricht Ihre Sprache
Jeder Probe-Befund, jedes Hypothesen-Verdikt, jeder PDF-Bericht.
Deutsch. Französisch. Englisch. Von Anfang an. Nicht nachträglich angebaut.
Datenschutz von Grund auf
Wir sehen nie Patientennamen.
Alle Identifikatoren sind pseudonymisierte Tokens.
Das System verfolgt Materialien, Kosten und Prozesse —
nie Personen. Die Daten jedes Spitals sind vollständig isoliert.
Was Sie erhalten
Drei Wege, Ihre Daten zu sehen
☰
Explorer (Browser)
Drill-down pro Spital in Dimensionen, Befunde und Hypothesen-Verdikte. Jeder moderne Browser, keine Installation.
⎕
Explorer (Desktop)
Native Desktop-App. Öffnet die Datenbank lokal, funktioniert offline. Kein Server, keine Browser-Abhängigkeit.
⎘
PDF-Berichte
Datenqualität. Finanzrisiko. Gesundheitskarten. Dreisprachig. Bereit für das Audit-Komitee.
Revisionssicher
Jeder Befund ist nachvollziehbar.
Jedes Ergebnis ist reproduzierbar.
Probes haben Versionsnummern. Befunde haben Evidenzketten.
Ein externer Revisor kann dieselbe Pipeline auf denselben Daten ausführen
und zu denselben Zahlen gelangen.
Kein IT-Projekt
Wir sitzen ausserhalb des ERP.
Wir lesen Exporte. Das ist alles.
Keine Schnittstellenentwicklung. Keine Middleware. Keine Installation.
Kein Zugang zum Produktivsystem. Kein Risiko für den Betrieb.
Ein Datenexport ist der Ausgangspunkt.
Erste Schritte
Wir brauchen eines von Ihnen.
Einen CSV-Export aus Ihrem bestehenden ERP.
Wir erstellen Ihren validierten Datensatz.
Wir führen die Probes aus.
Wir übergeben Ihnen einen Bericht — in Ihrer Sprache,
mit Ihren Materialien und Abteilungen namentlich benannt.
nuMetrix
Wurde jedes verbrauchte Material
korrekt erfasst und verrechnet?
Wir beantworten diese Frage. Im grossen Massstab. Systemübergreifend. Heute.